Für Kursveranstalter

Anbieter von Weiterausbildungskursen benötigen eine Bewilligung ihres Sitzkantons. Dazu müssen verschiedene Bedingungen erfüllt werden, zum Beispiel:

  • Mindestanforderungen an die Infrastruktur (Unterrichtsplatz und -lokal, Sicherheit etc.)
  • Zahl der Moderatoren
  • Versicherungen
  • Qualitätssicherungssystem

Die Einzelheiten sind in der Verkehrszulassungsverordnung (Art. 27 ff) sowie in den Weisungen (Anhang 1) festgelegt. Die QS-Kommission hat im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA am 31. März 2006 Erläuterungen zu den Anforderungen an Anlagen für Fahrerlebnisse in der Zweiphasenausbildung genehmigt.


Bewilligung für Kursveranstalter

Die Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa) überprüft im Auftrag der Kantone die Einhaltung dieser Bedingungen und beaufsichtigt die Durchführung der Weiterausbildungskurse. Kursveranstalter richten ihre Gesuche an die asa. Nach einer Vorprüfung der Unterlagen (insbesondere Pläne des Unterrichtsplatzes) erfolgt eine Prüfung vor Ort durch ein Beurteilungsteam. Werden alle Bedingungen erfüllt, wird eine Bewilligung als Kursveranstalter erteilt.


Qualitätssicherung für Kursveranstalter

Damit eine gleich bleibend hohe Qualität der Weiterausbildungskurse gewährleistet wird, benötigen die Kursveranstalter ein Qualitätssicherungssystem. Ein spezifisches System ist nicht vorgeschrieben, festgelegt jedoch sind die zu erreichenden Ziele bezüglich Administration, Infrastruktur, Kursdurchführung, Moderation und Lernerfolg. Für Kursveranstalter, die selber ein QS-System entwickeln, steht ein Raster zur Verfügung.